Wir, Paul´s

Wir, Paul’s......

Monika und Dietmar sind  wegen unserem ersten Boxer-Hund  1975 bei einem allgemeinen Hundeverein gelandet um an einem Gehorsam-Grundkurs teilzunehmen. Ich ging neben meiner beruflichen Tätigkeit meinen Hausfrauenpflichten nach und bildete „ganz so neben bei“, obwohl ich schon seit meiner Kindheit das Hobby Akkordeon spielen aktiv mit Begeisterung bei den Akkordeonfreund in Grötzingen ausübe, unseren damaligen Wochenend-Hund Sascha dann bis zur SchH III und FH aus. Bei den öfters notwendigen Arbeitseinsätzen  auf dem Hundeplatz wurden starke fleißige Hände gebraucht. Mir fehlte persönlich die Zeit und da ohnehin starke Männerhände gefragt waren, war für diese Aufgabe Dietmar von mir auserkoren. – Wir wollten uns nicht verweigern, schließlich hat man ja auch Pflichten. Aufgrund der häufigen Arbeitseinsätze bekam mein Göttergatte Dietmar immer mehr Anerkennung im Verein. Obwohl er noch kein Vereinsmitglied war ( er hatte bis dahin mit Hunden so garnix am Hut) wurde er bereits 1976 zum 2. Vorsitzenden vorgeschlagen und gewählt.  Bereits ab  1978  wurde er dann zum ersten Vorsitzenden erwählt. Bis zum Jahre 2000 war er aktiv in der Vereinsführung. Während dieser Zeit hatte der Verein der Hundefreunde, ältester kynologischer Verein Baden 1988, sein 100-jähriges Jubiläum. Um eine ordentliche Festschrift bzw. eine seinerzeit nicht vorhandene Vereinschronik über die vergangenen 100 Jahre zu erstellen, fehlten aufgrund der Kriegswirren die notwendigen Unterlagen. Über Sichtung vorhandener Dokumente wurde eine frühere Verbindung zum VDH, Landesverband Baden-Württemberg für Hundewesen e.V. festgestellt. Schnell war Kontakt zu Herrn Dr. Gehring, Stuttgart aufgenommen. Freundlicherweise konnte er  einige Dokumente zur Verfügung stellen. – Aber natürlich, hätte er auch gerne, dass man im Landesverband auch etwas helfen sollte.....  Diese Aufforderung haben wir wörtlich genommen. Aufgrund dessen haben wir dann auch über 23 Jahre lang bei der Durchführung der  CACIB-Ausstellungen in  Stuttgart, Offenburg und Friedrichshafen geholfen. Dietmar mit der Rassenpräsentation (die seinerzeit in Bad.Wttbg. neu installiert wurde und deren Organisation er aufgebaut hat) und ich war als Schreiberling in den Ringen des Landesverbandes eingesetzt. Am Ende der Ausstellung wurden dann noch das „Schaulaufen“ der Sieger (BOB) im Vorbereitungsring organisiert. Mittlerweile haben wir diese Tätigkeiten eingestellt und genießen in Ruhe als Besucher die Schauen. Da kann man uns derzeit als Besucher oder mitunter als Helfer im Ring der Französischen Bulldoggen antreffen. 

 Inzwischen sind wir beide nicht mehr berufstätig und vom Hunde-Virus noch immer nicht geheilt. Da wir nun ein Bully-Mädchen aufgezogen haben das beste Veranlagungen zeigt, haben wir uns entschlossen, eine Zucht zu beginnen. Wir wünschen uns gesunde, fröhliche und wesensfeste Hunde, die in unsere heutige Welt passen. – Dies ist unser erklärtes Ziel, für das wir unsere gesamte Freizeit und Kraft einsetzen werden.  Die Welpen werden in der Wohnung aufgezogen, so dass der notwendige Familienanschluss immer gegeben ist.